340 Achter Teil. Irrationalität und Transzendenz von e und . oder schließlich: |R| < x (p -- KP-1 1)!' wo x und K feste positive Größen sind. Multiplizieren wir nunmehr die vorgelegte Gleichung: ea - = C mit F(a, a', a”, . . ., ß, ß', ẞ",...) und betrachten die entstehende Glei- chung als Kongruenz für die Primzahl p als Modul, so bekommt. man rechts die für eine hinreichend große Primzahl p nicht ver- schwindende ganze Zahl c. f(0)· g(0), und links wird die Summe der Funktionen G eine symmetrische Funktion sowohl der a, a', a", ... als auch der B, B', B", ..., also eine durch p teilbare ganze rationale Zahl. Die verbleibenden Reste sind zusammengenommen absolut kleiner als: 1 2. AP- (p 1)!' wo und bestimmte positive Größen sind. Die Reste werden also für hinreichend große Werte p sicher gleich einem echten Bruch sein, womit die Unmöglichkeit der Lindemannschen Gleichung I und damit insbesondere die Transzendenz von e und oder die Unmög- lichkeit der Quadratur konstruierbarer Kreis- und Hyperbelsektoren durch algebraische Konstruktionsmittel bewiesen ist. Schlußwort. Damit hat nun auch das letzte große Problem der Alten seine Erledigung, wenn auch in negativem Sinne, und damit unser System der Konstruktionen und Approximationen seinen natürlichen Abschluß gefunden. Denn vergegenwärtigen wir uns die doppelte Wurzel dieser Erkenntnis: die eine ist die Einsicht in das algebraische Wesen der Konstruktionen, die andere die algebraische Approximation der elemen- taren Transzendenten. Das Resultat hätte in Hinblick auf die Ein- fachheit der zu seiner Erreichung erforderlichen Mittel schon vor anderthalb Jahrhunderten gefunden werden können, wenn Grundsatz gefolgt wäre: einfache Probleme können durch einfache Mittel erledigt werden.