316 Siebenter Teil. Konstruktive Approximationen. 2n Xx Xx - ctg 3 2n mit wachsendem n, oder was dasselbe ist, daß der Ausdruck: mit gegen O abnehmendem wegen - ctg § ૐ lim (* (tg) = 1 ξ=0 den Grenzwert O hat. Die Descartessche Konstruktion entspricht dem Fall x = also der Formel: 4 Π π - tg π 16 π + 1/2 tg 31/3 + 1/3 tg + tg + RS Q D' P 4 32 π 4 Seine Konstruktion war eine Zirkulatur des Quadrates in folgender Weise: es sei das Rechteck ABB'Q = — OAA'P, ebenso: 1 BCC'R = 1 AB B'Q, CDD'S = 1 BCC'R A BCD dann ist OA der Durchmesser des dem Quadrat eingeschriebenen Kreises, OB der Durchmesser des dem flächengleichen Achteck ein- beschriebenen Kreises, OC der Durchmesser des dem flächengleichen Sechzehneck einbeschriebenen Kreises usw. Die Konstruktionen, die sich aus den Formeln von Nicolaus von Cusa, Snellius, Gregory, Huygens, Newton, Lambert ergeben, haben wir bereits im Anschluß an diese Formeln gebracht. Siehe S. 188–204. In welcher Weise sie umgekehrt zur Arkufikation einer Strecke zu brauchen sind, ist aus dem Beispiel S. 204 zu ersehen. Die Gausssche Formel S. 206 würde eine außerordentlich genaue Rektifikation ergeben. Bei der Konstruktion nach gegebenen Formeln kommen die Forderungen der Geometrographie zu ihrem vollsten Rechte. Schon die bloße Konstruktion einer rationalen Zahl als Streckenverhältnis kann in sehr verschiedener Weise erfolgen; es wird schwer sein, für die Aufsuchung der einfachsten allgemeine Regeln zu geben, aber in jedem einzelnen gegebenen Falle ist das natürlich ausführbar.