Kapitel IV. Rektifikation und Quadratur. 313 Ahmes (S. 175), auch das dritte ist noch zufällig gefunden worden, wie Lambert (1. c. § 3) berichtet. Will man aber die Diagonale des Quadrats zum Durchmesser in √ auf- Beziehung setzen, so muß man die Näherungswerte von V 10 suchen. Einer der ersten ist 89 den Vitruv und Dürer be- nutzten (S. 184). Konvergierende Rektifikationen und Quadraturen. Solche finden sich schon bei den Indern. So hatten Arya-Bhatta und Brahmagupta (S. 184) die folgende Reihe von Formeln auf- gestellt: S₁ = √2, $8 $16 = = √2 −√2, V2-V2-V2, aus der sich allgemein für 2-1Sr eine konvergierende Kon- struktion ergibt. Vieta setzte diese Formeln in die Gestalt (S. 185): woraus 1 S 1 288 - = √2 2 " V 2 V 2 + √ 2 V 2 + V 2 + √ 2 1 4816 2 2 √ ² √ ² + √ ² V 2 + √ 2 + √ 2 π 2 2 2 folgt. Das ist wohl die älteste Darstellung von setzmäßigen Ausdruck. Die einzelnen Faktoren konstruiert man wie folgt: a₁ = | - 1+ a₁ √2 2 " = "₂ = √ ¹² + " - V2 + √2, a2 a - V¹ = durch einen ge- dieses Ausdruckes 1 + a₂ = V 2 + V2 + √ 2,