286 Siebenter Teil. Konstruktive Approximationen. obgleich er durch die Approximationen von Snellius und Orontius (s. S. 192) nahe gelegt war. Die Formeln (1) und (2) kann man auch schreiben: 2 a b Va² + b = a + 1), Va³ + b = a + b 3a²; sie repräsentieren also die Anfänge der Entwicklungen von a (1 + 2/3) 14 und a(1+) 13 (3) 14 nach dem binomischen Satz (s. S. 225) oder auch in Kettenbrüche (s. S. 264). Sie ergeben sich auch durch Anwendung des erwähnten Newtonschen Verfahrens (s. S. 183), während die regula falsi ergäbe Va² + b = a + b 2a+1' Va³ + b = a+ b 3a²+3a+1' welche Werte mit (3) und (4) zusammen den genauen Wert der Wurzel einschließen. Andrerseits ergibt sich (3) aus der bekannten rekurrenten Auflösung der quadratischen Gleichung x=2ax + b, nämlich X = 2a + b x b 2a+ = usw., b 2a+ x der für die kubische Gleichung x³ = px² + qx + r, der durch die zwei Gleichungen q x p + + 12, r X x² = ( p² + q) + definierte Algorithmus entspricht. x29 p q + r + x pr x² Von den erwähnten, uns heute so naheliegenden Erweiterungen des Quadratwurzelverfahrens auf Kubikwurzeln findet sich, wie ge- b 2 a с 1) Übrigens wurde bei wiederholter Anwendung des Verfahrens die Kor- rektur durch einen nahegelegenen Stammbruch oder eine Summe solcher ersetzt (z. B. V54 7% statt 7514 in Heron Stereometria ed. Hultsch (Berlin 1864) II, p. 184) und dann ebenso eine zweite Korrektur gefunden (z. B. 8 = 1 d 26 1 - - in 15 780 V3561824 im Lib. Geepon. ed. Hultsch, p. 217; 3 Archim., xxiov μéronois). Vgl. hierzu P. Tannery, Mém. d. 1. soc. des sciences physiques et naturelles de Bordeaux (2) 5 (Paris 1882), p. 161, 313.