246 Sechster Teil. Analytische Approximationen. soll als Definition der Potenz es mit rein imaginärem z genommen werden. Diese Definition ist zulässig, weil die Potenzgesetze erhalten bleiben, denn es wird in der Tat: eix eiy - ei (x + y) (eix)n = einx nach dem Additionstheorem und dem Moivreschen Satz. Die Potenz aix wird definiert durch ei*. In a. Dann gelten in der Tat die Potenzgesetze : aix bix = (ab)i x (aix)" — anix = Ferner ist: as+ig zu definieren durch as a¹º, für beliebige reelle n. woraus z. B.: b i arctg a + ib = √a² + b² e a = 1 Ꮮ In (a²+b²) + i arctg α • folgt. Nunmehr ist die allgemeine Potenz (a+ib)(c+id) zu definieren durch: { b In (a² + b²) + i arctg {}. (c+id) a und der allgemeine Logarithmus von (a+ib) für die Basis (c+id) zu definieren durch: b In (a+b)+i arctg 2 a d с In (c²+ d²) + i arctg daß auch für diese Definitionen die Potenzgesetze bestehen bleiben, ist leicht zu zeigen. Jetzt gilt auch die Exponentialreihe für komplexe Argumente; denn es wird: extiy = e²eiv = (1 + х = 1+ 1+ x2 + + · · · ) ( 1 + 1! 2! (x + iy) 1! x + iy 1! (+ 1! xiy 1!1! (iy*) + +...) 2! (i y) + (m²). + (x + iy)² + + 2! - )" — 1] n (i z) 2 (iz) 3 = iz + Ferner ist: lim [(1 + n = 0 i 2 n Andererseits gilt nach Obigem: In (1 + iz) 1 ½ In (1+z²) + i aretg z, 2! + 2 1 + + - + (12) iz (iz)s +