Kapitel II. Grenzfälle algebraischer Formeln. 233 woraus, wie S. 39 geschlossen wird, daß F eine lineare Funktion ist.¹) Fällt B mit A zusammen, so wird AOB = 0, und O(IJAB) = 1; daraus folgt, daß F(0) = 0 ist. Demnach ist F(AOB) = = c. AOB, wo c eine Konstante ist, die aber mit Rücksicht auf die Willkürlich- keit von q gleich vier genommen werden kann. Die gleichachsige Hyperbel vom Halbmesser 1 geht durch affine Transformation (oder zwei Parallel projektionen) in die Hyperbel mit den Halbmessern a, b über. Flächen werden dabei im Verhältnis von 1: ab verändert. Der dem Sektor AOB der gegebenen Hyperbel entsprechende Sektor der „Einheitshyperbel“ sei gleich«, also der Sektor AOB selbst gleich Wir können uns weiterhin auf die Einheitshyperbel beschränken. Es ist ab 2 α. 0(1JAB) = q²«, wenn AOB α 2 4 ist. Die Basis q ist also derjenige Wert des Doppelverhältnisses, für den der Sektor AOB den Wert hat. Ist jetzt A der Scheitel (x=1,y=0), B ein dem A nahe gelegener Punkt, ▲ BOA = 1 §, so ist OB 1, also Sektor BOA O(IJAB) sin 45° - sin 450: Also ist sin (45) -sin (45+) 1 + = 95, und 1+tg 2 1+¦ 1-tg. 1-44 je kleiner, d. h. es ist . 1+ §. und zwar um so genauer, 1 = q lim (1 + §) =0 das ist aber (s. o. S. 230) die definierende Eigenschaft der Zahl e. Demnach ist e2 = O(IJAB), wenn der Sektor AOB = « ist. 1 a 2 1) F ist stetig, da mit B A auch O(IJA B) == 1, also F(AOB) = 0 wird. Über die unstetigen Lösungen s. G. Hamel, Math. Ann. 60 (1905), p. 459.