202 Fünfter Teil. Numerische Approximationen. Weiterhin folgt: also: CR: CG CR2: CF2 CR2: CE, = - -ER RP: ER EP-RP: EP, = · = BC: CG2CR: CG2PR: PE PR: PA, BC-CG: GC PR-PA: PA, = BG: GCAR: PA - AR: AE RC: EK. = Setzt man dies in die Ungleichung: BR³: 3 > BG: GC ein, so geht sie über in: CR: > RC: EK; daraus folgt, da ja > EC war: ECSRC. EK. Das ist die Formel des Orontius Finäus. (10) Huygens hat durch ähnliche Betrachtungen wie die obigen noch bessere Approximierungen gefunden, nämlich: Quq n + 3 un 3 4 u snu n U z nun Bogen Un + und Bogen Uz n + 10 3 • (Ug n + (2 u₂n + 3 un) 9 U s — uz -un) = 2 un +3 un Mit diesen Formeln gewinnt Huygens aus u, und и für л die Grenzen 3,14181... und 3,14135..., und aus U30 und U60 die Grenzen 3,1415926538... und 3,1415926533.... Überhaupt ist die Anzahl der richtigen Stellen, die das n-Eck und das 2n-Eck liefern, etwa 6 log n, also dreimal so groß, wie bei den Formeln von Snellius und Nikolaus von Cusa; oder die Huygensschen Formeln liefern durch das n-Eck so genaue Grenzen wie das Archi- medische Verfahren durch die n³-Ecke. Dasselbe gilt von den drei- gliedrigen und das Entsprechende von den mehrgliedrigen Formeln Gregorys (s. o.), die überdies den rechnerischen Vorzug haben linear zu sein. Die beiden letzten Huygensschen Formeln sind offenbar Approxi- mationen von durch Formeln der Art: und х sin x X sin x x sin x a+b cos x + c cos² x e+fcos x a+b cos x + c cos x + d cos³ x e+fcos x + g cos x " aber es sind, wie sich zeigen läßt, nicht die besten Formeln dieser Art.