Kapitel II. Approximierung durch Mittelbildung. 197 isn 1 2 Ugn 1 2 den Sektor i = 1, den Kreissektor = Bogen, so er- n hält man Bogen > U-1 Иг 3 n un n. (3a) Analoge Betrachtungen stellt Huygens für umbeschriebene Polygon- züge an. Da beweist er zunächst den Satz: „Ein Kreissegment ist kleiner als zwei Drittel des Dreiecks, welches die Sehne des Segments zur Basis hat und dessen Schenkel das Segment berühren." Zum Beweise ziehe man in nebenstehender Figur noch die Linie FG, welche das Segment in dem Scheitel berührt; dann ergeben sich folgende Ungleichungen: EF> FB oder > AF, E also: 2EF > AE > 2FA. Hieraus: ▲ FEG>AEC und ▲ABC < AEC, also: K D ebenso: ▲FEG > ABC, ▲HFK>½-½ ▲AJB usw. 2 Folglich, durch Summierung aller dieser Ungleichungen: d. h.: also auch: 1 ▲AEC - Segm ABC> Segm ABC, (4) < (4a) 3 Segm ABC < AEC Sektor ABCO AEC + ACO. Nunmehr geht Huygens vom Dreieck wieder zum n-Eck über, indem er sich den Kreisbogen in n gleiche Teile geteilt denkt, und auf jeden einzelnen Teil- bogen den eben bewiesenen Satz anwendet. Bezeichnet man den Inhalt des Sehnenpolygons 4' 3' 3 0123...n mit i, den des Tangentenpolygons 01'2'3'... n'n mit J, so ist: