164 Vierter Teil. Höhere algebraische und transzendente Konstruktionen. Ist AA' ein gegebener Bogen und Α Α' AA = A'A"= A”A”"— ·: ·, so muß der Bogen AA") jeden beliebig gegebenen Bogen schließlich ist in der ... überschreiten; denn jeder dieser Bogen: AA, AA", gewöhnlichen Bedeutung der Bogengleichheit größer als ein gewisser kleinster Bogen, bestimmt durch die Tangente des Büschelkreises, auf der durch den Hauptkreis die kleinste Sehne abgeschnitten wird, und schon durch Vervielfachung des kleinsten Bogens kann ein Bogen erzeugt werden, der jeden gegebenen übertrifft. Ferner kann man auch einen beliebigen Bogen AB halbieren. Zu dem Zweck konstruiere man den die Sehne [AB] berührenden Büschelkreis und lege an ihn diejenige Tangente [A'B'], welche auf der Zentrale des Büschels senkrecht steht; der zugehörige Bogen A'B', der dem Bogen AB exzentrisch gleich ist, wird durch die Zentrale halbiert. Die dadurch gegebene Hälfte kann man noch von A nach B hin abtragen. Es kommt nun weiterhin darauf an, zu einem gegebenen Bogen ein exzentrisches Bogenmaß anzugeben, der Art, daß gleiche Bogen gleiche Maße erhalten. Der gegebene Bogen, vom Scheitel S(x = 1, y = = 0) an gerechnet, sei SA=a, dann soll der Peripheriewinkel « über der Sehne SA in dem entgegengesetzten Kreisabschnitt als das exzentrische Bogenmaß von a angesehen werden: a arc exc a. Nunmehr muß das Additionstheorem für diese Funktion abgeleitet werden. Sei jetzt der Radius des zur Sehne SA gehörigen Büschel- kreises, O dessen Mittelpunkt, R der Berührungspunkt, λ der Para- meter des Büschelkreises, so bestehen folgende Gleichungen: und weil ist: x² + y² — 1 = 22(x − p) 00₁ = 2 - (x − 2)² + y² = r², woraus durch Subtraktion folgt: 12 12-22p+1.