146 Vierter Teil. Höhere algebraische und transzendente Konstruktionen. oder: = Für a 2 geht die Gleichung über in: p - (≈+1)P (p-1) + (2 + 1)p ( p − 2) + · · · + 1 = 0, -1 -2 {zP+1+pzf(z)} p−¹ + { z² + 1 + pzf(z) } p −² + · · · + 1 = 0, - 2 [(≈P+1)p−1 + (≈P+1)p − ² + · · · + 1] + pz F(x) = 0, - [ z P (P − 1) + p z P (P − 2) + ( 2 ) ZP (P − 3) + ... · + (?) z² + p] + pz F(2) = 0, wo f(z) eine ganze ganzzahlige Funktion vom Grade p-2, F(z) eine solche vom Grade p² - p- 2 bezeichnet. Diese Gleichung erfüllt die Bedingungen des Eisensteinschen Satzes, also ist auch: 1 - x²-1 0, also auch Xp-1 - = 0 eine irreduktible Gleichung. Mit einer Wurzel derselben ist auch jede andere, als Potenz von ihr, ein Quadratwurzelausdruck und mit einem Quadratwurzelausdruck genügt auch jeder durch Vorzeichen- änderungen daraus hervorgehende der Gleichung. Demnach muß der Grad eine Potenz von 2 sein. Also kommen von den p"-Ecken als konstruierbar nur die in Betracht, für die pa-1(p-1) = 2″, - 2" + 1 ist. d. h. α = 1, p Demnach ist ein p²-, ps 3 p-Eck nur eventuell, wenn: p-Eck nie konstruierbar und ein p = 2" +1 ist. So ist z. B. das reguläre 7-, 9-, 11-, 13-Eck nicht mit Zirkel und Lineal konstruierbar. Wann ist nun eine Zahl von der Form: eine Primzahl? Ist p = 2n+1 n = = km, wo m eine ungerade Zahl ist, dann ist für 2k = g: — -2 2km + 1 = g" + 1 = (g+1) (gm-1 gm −2 + . . . + 1), d. h. p zerlegbar. Demnach muß der Exponent n eine Potenz von 2 sein. - Die Werten 4, 8, 16 liefern Primzahlen, und Fermat¹) sprach die Vermutung aus, daß alle Zahlen von der Form: 2º +1 Primzahlen sind. Aber bereits Euler wies nach, daß schon die 1) Briefe an Mersenne u. Frénicle 1640, s. Oeuvres de Fermat (par P. Tan- nery et Ch. Henry, Paris) I (1891), p. 131; II (1894), p. 205, 212.