144 Vierter Teil. Höhere algebraische und transzendente Konstruktionen. Der Gaußsche Satz ¹) lautet: „Das Produkt zweier primitiver Funktionen ist wieder eine primitive Funktion." Beweis: Es seien und f(x) = α。x² + α₁x²-1+ + a₁ g(x) = b。x" + b₁xm−1 + - + by m zwei primitive Funktionen, d. h. es seien a, a, ..., a, teilerfremde ganze Zahlen und bo, b₁, ..., b teilerfremde ganze Zahlen. Dann ist für irgendeine Primzahl p etwa: m und ao, A1, A2, bo, b₁, ba, ... durch p teilbar. 19 a-1, aber nicht a -1 aber nicht b Also sind die ersten ik Koeffizienten von f(x) g(x): abo «ტხე + abo, a o bi + k − 1 + a ₁ b + k − 2 + ··· + + a -1 ; - 1 b x + a, a ; _ 1 b₁ + a, b x - 1 + b x − 1 + ··· + ɑ ; + k − 1 %, aber nicht a b i + k + α ₁ b + k −1+ -1 1 1 durch p teilbar. Demnach ist f(x)g(x) ebenfalls eine primitive Funktion. Läßt sich also die ganze ganzzahlige Funktion 1 x² + c₁x" -¹+ ··· + c₁ ... cn in zwei ganze Faktoren mit rationalen Koeffizienten zerlegen 1 x² + c₁x"¹++ c₂ = ... -1 1 xm-¹+ +bm) (ax+a, x¹· + a₁) (b₁x™ + b₁ x™ x' a bo so muß ab 1 sein, da sonst die primitiven Funktionen ax + und box ein nicht primitives Produkt ab。 (x² + c₁ x²−¹ + · · ·) hätten. ... Der Eisensteinsche Satz 2) bietet ein Kriterium für die Redukti- bilität einer ganzen ganzzahligen Funktion; er lautet: ,,Sind die sämtlichen Koeffizienten c einer ganzen ganzzahligen Funktion: f(z) = 2" + c₁z"-1+ C₂² + C₂zn - 2+ · + Cn 1) Gauß, Disquisitiones arithmeticae, Sectio II, art. 42 = Werke I, p. 34. 2) Crelles J. 39 (1850), p. 166. Hier auch die Irreduktibilität der Kreis- und der Lemniskaten-Teilungsgleichung.