88 Dritter Teil. Kubische Konstruktionen. (oder DFJG) wird; dann ist OE die größere der beiden mittleren F B Proportionalen zwischen OA und OB; ebenso JA zwischen DA und DH. Dreht man AB um A, so beschreibt der Punkt Feine Zissoide. Liegt diese gezeichnet vor, so kann der Punkt E zu gegebenem OB gefunden werden. Nach diesem kurzen Überblick über die älteren Methoden sollen nunmehr A einige neuere folgen, bei denen das Wesentliche die Erfüllung der schon von Descartes aufgestellten Forderung ist, daß nur ein fester Kegelschnitt be- nutzt werde. Winkeldreiteilung durch eine gegebene Ellipse. Hierfür ist folgender Satz die Grundlage: „Es sei die Mittelpunktsgleichung einer Ellipse; setzt man: so heißt x = a cos o; y = b sin q (0≤9<2л), x2 + a² b2 1 die „exzentrische Anomalie" des Punktes x, y. Vier Punkte der Ellipse sind konzyklisch, wenn die Summe ihrer exzentrischen Ano- malien gleich Null ist, abgesehen von Vielfachen von 27.“ Beweis. Setzt man: х = t-tg-(1) - (1+), = ф y 2 b : a a so erhält man die Gleichungen der Ellipse in der Form: 1 t2 2 t x=α 1+ 1, Y b 1+t2 Die vier Schnittpunkte der Ellipse mit einem beliebigen Kreise: x² + y²+ Ax + By + C = 0 bestimmen sich aus der biquadratischen Gleichung: 2 - a² 1+ to +62. (2t) 2 (1+1) 9 ---- 2 + Aa oder: 1 t2 + Bb 1+t² 2 t トピ ​1+t² + C = 0 a² (1—2t²+t¹)+4b²t²+Aa · (1—t²)(1+t²)+2Bbt+2Bbt³+C(1+t²)²=0, wo also t und t³ die gleichen Koeffizienten haben. Infolgedessen ist, wenn mit t₁, ta, ts, t die vier Wurzeln be- zeichnet werden: t₁ + tq + tz + t₁ = t₁ tq tz + t₁ tq t s + t₁ tz t₁ + tą tę ts,