Kapitel I. Projektive lineare Konstruktionen. 7 drei Paare (4), (B), (C) permutiert und die Elemente jedes Paares unter sich vertauscht werden dürfen. Auch folgt hieraus, daß die drei Paare ein gemeinsames harmonisches haben.¹) Das Verschwinden dieser Determinante ist nämlich die notwendige und hinreichende Be- dingung dafür, daß die drei Gleichungen der Harmonie (s. (4)) x y − 1 / (x + y) (a + a') + aa'= 0, 1 xy — — (x + y) (b + b') + bb′ = 0, - 2 xy — — (x + y) (c + c') + cc' = 0) - eine gemeinsame Lösung für xy und x + y haben. АВС Die Harmonie (ABCD) -= 1 ist mit der speziellen Involution (ABC) identisch; denn man erhält für letztere (ABCD) = (ABDC), also 1. Ebenso entspricht dem Harmoniesatz am Viereck (s. S. 6) ein allgemeinerer Satz für die Involution, nämlich: Die sechs Schnitt- punkte ABC A'B'C' einer Geraden & mit den sechs Seiten ABC A'B'C' eines Vierecks PQRS sind in Involution. In der Tat ist (ABCA)=(ARQT)=(AC'B'A')=(A'B'C'A). Dadurch läßt sich zu fünf Punk- ten der sechste involutorische mit dem Lineal allein finden, oder also, was dasselbe ist, der vierte harmonische C' zu drei Punkten XYC, von denen das Paar XY nicht explizite, son- dern implizite, nämlich als ge- meinsames harmonisches von zwei Paaren AA', BB' gegeben ist. Dasselbe ist durch bloße Harmonien zu bewerkstelligen (s. Aufg. 20 S. 21). T R B B' u' ΤΑ 133 B બ Acht Punkte ABCDA'B'C'D' einer Geraden mit den Abszissen ABCD abcda'b'c'd liegen projektivisch oder bilden eine Projektivität (47 A'B'C'D' wenn (ABCD) = (A'B'C'D') 1) Siehe z. B. O. Hesse, Vorlesungen aus der analytischen Geometrie der Geraden usw. (Leipzig 1865), p. 76.