178 IV. Affine Geometrie. auf den Raum, aber unter Voraussetzung des Desarguesschen Satzes, das Bestehen der Verknüpfungssätze für die uneigentlichen Elemente nachweisen, so hat man Folgendes zu beweisen: Aus den Elementen: „eigentlichen Punkten A, B, C, D, ..., eigentlichen Geraden & = [AB], ຕູ້ = [CD], ..., eigentlichen und un- eigentlichen Punkten (GH), (G´Õ´), ..., eigentlichen und uneigent- lichen Geraden [(GH) (G'H')], ...", entstehen durch Anwendung der Verknüpfungssätze: „zwei Punkte bestimmen eine Gerade, zwei Ge- rade bestimmen einen Punkt, durch einen eigentlichen Punkt gehen nur eigentliche Gerade", keine andern Elemente, als solche der an- gegebenen Arten. Demnach hätte man zunächst zu beweisen: a) Ein eigentlicher und ein uneigentlicher Punkt bestimmen eine eigentliche Gerade; d. h. man kann auf ihr einen zweiten eigent- lichen Punkt angeben. Dieser Satz ist von den gegebenen unabhängig; man kann nämlich eine ebene Geometrie angeben, in der wohl die gegebenen Sätze, nicht aber Satz a) stattfindet. Betrachten wir in der gewöhnlichen ebenen Geometrie nur die Punkte (x, y) mit ganzzahligen Koordinaten x, y als Punkte, und nur diejenigen als eigentliche, bei denen 0≤x