206 Siebzehntes Kapitel. Endballistik. wo näherungsweise π G •x⋅f (vo), 4 W 1 v0 1 (vo)=10.log(1+2(100 (6) (7) ist. Für f(v) gibt Pétry eine Tabelle und für die Materialkonstante x die Werte: Mauerwerk x Erde x Beton- .... 0,64 Stein-.. 0,94 ..... Ziegel- .. .... 1,63 ..... sandig... 2,94 gewachsen. 3,86 tonig... 5,87 ...... Dabei ist angenommen, daß das Geschoß beim Aufschlagen und Eindringen keine Deformation (Stauchung) erleidet. Deformiert es sich bei der Aufschlaggeschwindigkeit vo, so muß sich der Formfaktor i um eine mit v。 wachsende Funktion von v。 ändern, von der man in erster An- näherung die zwei ersten Glieder der Entwicklung, 1+kvo, beizubehalten braucht. Dieser Faktor tritt also in (6) in den Nenner (Levi Civita). k wäre empirisch zu bestimmen. Bei kleinem kann man den log in (7) ersetzen durch sein erstes vo 100 2 Glied 0,434-4-(100)². Ist das Geschoß eine homogene Kugel vom Durchmesser D und dem spezifischen Gewicht 8, so ergibt (6): π 7 D8 x · 2,17 - (100)² 2 Z. B. gibt Journée für die Eindringungstiefe einer Bleikugel (d=11,3) in Fichtenholz: 2 0,93 · D · (100 (8) ზი 100 Ob diese empirische Formel auch bei nicht kleinem noch brauchbar ist, bleibt hier unentschieden. Durchschlagsdicke. Hat das Mittel, in das das Geschoß ein- dringt, gerade eine Dicke gleich der Eindringungstiefe, so wird es vom Geschoß durchschlagen. Aber es kann noch bei etwas größerer Dicke durchschlagen werden, da die letzten Schichten geringeren Widerstand leisten. Die Eindringungstiefe ergibt also nicht die Durchschlagsdicke, aber eine untere Grenze dafür. Von besonderer Wichtigkeit ist die Durchschlagsdicke von Panzer- granaten gegen Panzerplatten. Dafür gibt es eine Reihe empirischer Formeln.