§ 93. Streuungen. 201 Entfernung Längen- streuung x km m Erhöhungs- änderung für je 100 m alte Teilstriche*) Produkt - 22 log Diff. 1 16 3 48 26 1,42 0,24 2 17 4 3 4 200 5 100 888888 68 46 1,66 0,23 78 1,89 0,27 28 6 168 1462 2,16 0,28 5 40 7,5 300 278 2,44 0,23 6 CO 57 9 486 464 2,67 0,27 7 74 12 888 866 2,94 0,32 8 91 21 1830 1808 3,26 genau an der richtigen Stelle befindet (Indexfehler). Der Einstellfehler und der Indexfehler werden sich nicht trennen lassen; sie verursachen zusammen einen konstanten Betrag in der Streuung. Zweitens kommen die in der Flugbahn wirkenden Einflüsse zur Geltung: diese rühren sowohl davon her, daß die Flugbahn nicht nur in ihrem geometrischen, sondern auch in ihrem zeitlichen Verlauf von Schuß zu Schuß etwas veränderlich ist, als auch davon, daß der Ablauf des Zeitzünders Veränderungen von Schuß zu Schuß unterworfen ist, bei Brennzündern vermutlich stärker als bei mechanischen Zündern. Auch die Ungleichmäßigkeiten der Teilungs- skala, auf die eingestellt wird, sind hier einzurechnen. Eine Trennung dieser längs der Bahn wirkenden Einflüsse wird ebenfalls kaum möglich sein. Die Zünderstreuungen werden in Längen angegeben. Um ihr Ver- halten richtig beurteilen zu können, muß man sie in Zeit umrechnen. Einer 4x0 4x0 Streuung 4x⁰ entspricht eine Zeit Danach ist beispiels- 200 vo cos wo weise folgende Tabelle (S. 202) berechnet. Demnach wächst die Zünderstreuung in diesem Falle nur sehr all- mählich von einem Werte, der etwa Sekunde beträgt, bis zu einem Werte, der etwa Sekunde beträgt. Die Einflüsse längs der Bahn machen also nur etwa Sekunde aus, kommen also neben der Anfangs- streuung, die vom Einstell- und Indexfehler herrührt, kaum in Betracht. *) Sechzehntel Grade.