§ 91. Präzisionsmaß. Fehlermittel. 195 § 91. Präzisionsmaß. Fehlermittel. Die Ermittelung von Treff-Wahrscheinlichkeiten nach (5) setzte die Kenntnis der Präzisionsmasse h und k voraus. Diese müssen empirisch ermittelt, d. h. erschossen werden. Dazu werden in verschiedener Weise aus den Fehlern S1, S2, En (bzw. ni, na, ..., nn) Mittel gebildet und zu den Präzisionsmassen h (bzw. k) in Beziehung gesetzt. Je größer das Präzisionsmaß, je mehr liegen die Schüsse beisammen, je kleiner ist irgendein Mittel. 1521, Naturgemäß sind diese Mittel nur aus den absoluten Beträgen |§1|, En zu bilden. Ist 8 (51, 52, En eine homogene symmetrische Funktion, so wird durch die Gleichung S (|51|, |§2|, En) = 8 (μ, μ, .... ., μ) ein Mittel u definiert. Die wichtigsten, durch die sich alle anderen Fehler- μ mittel ausdrücken lassen, sind die Potenzmittel μr, definiert durch: = · (18) In der Summe kommt jeder Fehler so oft vor, als durch das Fehlergesetz (2) angegeben wird. Also ist +∞ h με π Setzt man h²ğ² =t, so wird 2 h = Ere-hd. (19) 2 h 1 r-1 ♪(*+1) 2 Ere-hde = e-"dt Υπ hr√π hr · V π Es ist also: + Г (11/1) Mrh = (20) Υπ Da die Werte der Eulerschen T-Funktion bekannt sind, kann demnach h aus jedem der Mittel u, berechnet werden. Z. B. wird: με h = 1 1 Υπ M₂h =- " usw. √2 μ₁ heißt der,,durchschnittliche", μ, der,,mittlere" Fehler. 13*