§ 90. 193 Das Fehlergesetz. N! eins dieser x!ẞ! Ereignisse,,x-mal A, ẞ-mal Nicht-A“ eintritt, ist die Summe dieser Wahrscheinlichkeiten, also NI α!β! aa b³. (11) Dasjenige dieser zusammengesetzten Ereignisse hat die größte Wahr- scheinlichkeit, für das (11) am größten ist. Soll (11) größer sein als der vorhergehende und als der folgende Ausdruck, so müssen x + 1 b β a und - a 1 sein; d. h. ba ― B+1 α α b und aß = Na απ Nb-ẞ muß zwischen b liegen, also seinen absolut kleinsten Wert haben. x und ß sind also die nächsten ganzen Zahlen an N a und Nb. Unter einer großen Zahl N von Versuchen ist also etwa Na-maliges Eintreten von A, N⚫ b- maliges Eintreten von Nicht-A am wahrscheinlichsten (Bernouillis Gesetz der großen Zahlen). Nimmt man für große Zahlen näherungsweise x = Na, ẞ=Nb, und nach Stirling N\N N! = (~) * √2TN, so ergibt (11) 1 √2лNab § 90. Das Fehlergesetz. (12) (13) Bei einer Messung sei die kleinste in Betracht kommende Größe d δ 2 (mm, mgr, sec od. dgl.), der kleinste Fehler + Es mögen 2 N-Fehler- · quellen wirken, deren jede mit gleicher Wahrscheinlichkeit den Fehler & + 12/23 wie - δ 2 ergeben kann. Der zusammengesetzte Fehler liegt also zwischen + N und N. Ein Fehler von der Größe id (- id) kommt ― δ (음​) und N - zustande aus N+i-Elementarfehlern der Größe + (-2) S Elementarfehlern der Größe - • 2 (+ 1 ). • Betrage is hat also (nach 11), da ab 2 N! (N+ i)! (N — i)! - = Ist c das Maximum dieses Betrages, so ist Vahlen, Ballistik. c = 2 - i- Ein Fehler vom absoluten ist, die Wahrscheinlichkeit 1 22N・ nach (13) 1 N12 22N Υπν 2 NI 1 ·(14) (15) 13