188 Sechzehntes Kapitel. Ballistische Wahrscheinlichkeitsrechnung. Abnehmen der Anzahl mit der Größe der Abweichungen wird um so stärker sein, je größer h ist. Bei einem sehr präzisen Schießen, wo also die Auf- schläge sich dicht um den Zielpunkt Po lagern, wird h groß sein: h ist also eine von der Präzision des Schießens abhängige Konstante, das Präzisionsmaß für Seitenrichtung. Ebenso ist n · k -k² n³ An Υπ (3) η die Anzahl der Höhenabweichungen zwischen und n+4; k das Prä- zisionsmaß für Höhenrichtung. Setzt man die Anzahl (2) von Schüssen für n in (3) ein, so erhält man h n • -* /≤ Υπ • k Υπ hk · · k² n² ≤ n = n ・e—h²¿ª — k² n® • ▲§• An · (4) π als Anzahl der Schüsse, die eine Seitenabweichung zwischen § und § +45 und zugleich eine Höhenabweichung zwischen und + haben. n η Δη § 88. Abzählung. Denken wir uns in einem kleinen Abstand Eins vom Anfangspunkt der Flugbahn senkrecht zur Anfangstangente eine Ebene, so werden die zu den Punkten P; gehörigen Flugbahnen mit ihren Anfangstangenten Punkte II; in dieser Ebene bestimmen, die wir die ballistischen Bild- punkte nennen wollen. Si, ni sind die rechtwinkligen Koordinaten von II¿, II° der Anfangspunkt. Auf diese Weise denken wir uns zu einem irgend- wie begrenzten Ziel das ballistische Abbild in der §-7-Ebene hergestellt. Dann ist es leicht, die Anzahl der Schüsse anzugeben, die auf eine be- liebig begrenzte ebene oder unebene Zielscheibe fallen. Sie ergibt sich durch Summation von (4) über das ballistische Abbild, ist also gleich n hk π e—h² 3ª — k² nº d§ dŋ • ·√ Se-N (5) Diese Formel enthält (2), (3), (4) als Spezialfälle in sich. Denn integriert man von bis §+45, und von n bis +4ŋ, so erhält man (4). Integriert man von § bis §+4§, und von ŋ- ∞ bis n=+∞, so erhält man h n Υπ - h* * . Δξ. k = #Jerrani 81 e-k³n² dn; das stimmt aber mit (2) überein, denn es ist +∞ k (6) n - k² n² dŋ =n, π