180 Fünfzehntes Kapitel. Innere Ballistik. für das zweite Glied rechts ein Mittelwert ws, eingesetzt, so daß s₁ ein $1 kleiner Bruchteil von so ist, der um so weniger in Betracht kommt, je länger das Rohr im Verhältnis zur Pulverkammer ist. Diese Entfernung von i aus (39) ist um so mehr zulässig, je mehr Pulver vor Beginn der Geschoßbewegung verbrannt ist, je näher io 1 ist. Also wird = D= w(881) dp = wds und die Energiegleichung T d 1 Ε E T · · k - 1 dlp E (40) (41) (42) Wir führen jetzt normierte Größen der Dimension Null ein durch die Substitutionen und bestimmen h vermittels (i) = Y T E = Z v=hX C.hl-a=1. (43) (44) Dann werden die Gleichungen (36, 42) des Problems —¹(Y): = 1 dz +Z k-1 dix dY dza (45) Z dx =(2) Durch diese Gleichungen werden Y, Z Funktionen von X und den An- 1 h fangswerten Z。=0, Yo=0, X。。. Die Gleichungen enthalten an Xo = Konstanten nur: erstens den Entspannungsexponenten k, der jedenfalls nahezu den Wert 1,41 hat, zweitens den Brennexponenten x, drittens die für das Pulver kennzeichnende Funktion . Demnach bestehen zwischen den normierten Größen X, Y, Z, X。 zwei Gleichungen: Y=Y(X, Xo), Z=Z(X, Xo), (46) in denen nur noch numerische Koeffizienten vorkommen, die also für ein bestimmtes Pulver ein für allemal bestimmt werden können. Jeder Schuß mit gemessener Mündungsgeschwindigkeit gibt einen Punkt der ,,Fläche der Geschwindigkeiten" Z=Z (X, Xo). Den Druck p erhält man aus p dEZ dhX E · Z', h (47) also die Stelle X, wo der Druck, also Z' seinen größten Wert Zer- d2Z reicht, aus = dX2 =0. Die Auflösung dieser Gleichung ergibt X als Funk-