154 Zwölftes Kapitel, Kosmische Ballistik. 1 R kommenden Bestandteile der Variationen von dw, dg, dh sind von ver- schiedenen Größenordnungen. Es sind erstens der von der Luftgewichts- abnahme herrührende Teil von dw, zweitens die von der Schwereabnahme herrührenden Teile von der Ordnung drittens (evtl.) die von der Cori- olisbeschleunigung herrührenden Teile von der Ordnung v, viertens die von der Zentrifugalbeschleunigung herrührenden Teile von der Ordnung v². Die Änderung des Luftgewichtes übt den bei weitem stärksten Einfluß aus, und ist in vielen Fällen zu berücksichtigen, wo die übrigen Einflüsse noch vernachlässigt werden können. Wir wollen deshalb diesen Fall noch besonders betrachten. § 65. Bloße Luftgewichtsänderung. Nehmen wir also 8k0 und entsprechend dem St. Robertschen Gesetz der Luftgewichtsabnahme an, so ist da aus der Formel δω พ δι dx i x zu berechnen. Wenden wir hierauf zur Berechnung von 20 den oben be- nutzten Näherungssatz für Segmentinhalte an, so erhalten wir 820 20 ε 3 z+ 1g xo δω Denselben Wert bekommen wir aber, wenn wir ε annehmen, %* พ d. h. die Geschwindigkeiten zº in den zu w⁰ gehörenden Punkten haben auf den Flugbahnen Ø (ɛz) und Ø (ɛ 3 z×) annähernd dieselben Werte. Für die Zwischenwerte der auf beiden Flugbahnen schließen wir jetzt wie oben (S. 149), indem wir dort lg für 2 setzen: in entsprechen- den Punkten der aufsteigenden (absteigenden) Äste ist der Wert von auf der Flugbahn (ɛz) kleiner (größer) als auf der Flugbahn Ø (ɛ & ≈*) . Infolgedessen können wir wie früher für die Elemente tº, 2º, yº, zº, so schließen, daß dieselben auf diesen beiden Flugbahnen annähernd gleiche Werte haben. Damit ist das erwähnte praktische Verfahren von neuem, und zwar ohne Zugrundelegung eines speziellen Luftwiderstands- gesetzes begründet,