142 Elftes Kapitel. Die Flugbahn als nichtebene Kurve. den empirischen Formeln für die Seitenabweichung. Deren gibt es mehrere. Zunächst gilt nach Haupt eine empirische Formel der Art: y = μ。 (wow) t, wo μo eine mit w。 etwas veränderliche Größe ist. Die Seitenabweichung wird hier also von zwei Elementen, w und t, des Flugbahnpunktes abhängig gemacht. Um diese Formel mit der unserigen vergleichen zu können, müssen wir also w nach Potenzen von t entwickeln. Aus tgw ż w == folgt x cos2w zx - xz x2 gi gi = also & = x2 - v2 Demnach wird @ = wo - gło v2 t + also die Hauptsche Formel y μ。 coswo g = t² + ... Das stimmt mit unserer Formel (24) über- ein und ergibt für u。 den Anfangswert: μo = 140 wo v0. g Die Charbonniersche Formel y=kt, mit von wo unabhängigem k gibt zwar die anfängliche Abhängigkeit des y von t richtig wieder. Aber nach Formel (24) ist k nicht unabhängig von wo, sondern proportional coswo, was freilich bei Flachschüssen kaum zu merken ist. Für die Endabweichung y besteht erstens die Charbonniersche Formel: y⁰ = μ (wow) to, mit konstantem μ, die зо sich, wie oben transformiert, in 9 зо =μ coswo to 2 +.. also mit unserer vo ...9 Formel (24) auch bezüglich der Abhängigkeit von woübereinstimmt. Zweitens besteht für y⁰ die Formel von Hélie: y⁰ = Azz, wo A, der sog. Ablenkungswert, eine von wo unabhängige Größe ist. Um diese Formel mit unserer vergleichen zu können, müssen wir ż。 durch to ausdrücken. Zu dem Zweck bilden wir den Quotienten der Gleichungen x sin wo · vot+ g to z=z⁰=0,x=x,t=t⁰ eingesetzt haben. Das gibt:secw.= + oder 200 = - ..." x tgwo 2= = gt² + ...9 ... nachdem wir darin 4 ... 2 ż。 = { g tº cos³∞。 + ……. Also wird die Héliesche Formel y = A 2ª t°² cos* w% +...; in bezug auf to in Übereinstimmung mit der unserigen, in bezug auf A ergibt der Vergleich: A = 2w0 g2 sec³ woo, so daß nur für Flach- schüsse A als unabhängig von wo anzusehen ist. A ist empirisch ermittelt, also ergibt sich auch hieraus wieder o.