§ 51. Mehrgliedrige Schwenkungen. 125 Die Formeln, S. 107, aus denen wir (8′) folgerten, ergeben eine Schwen- kung, indem man Punkte der alten und der geschwenkten Flugbahn mit demselben t⚫ Coswo einander zuordnet. Bei der Schwenkung bleibt x und (x tgw。 — z) cos2wo unverändert, d. h. jeder Punkt verschiebt sich so auf seiner Ordinate, daß das Stück PS konstant bleibt (Abb. 28). - Die Gleichungen, (14) S. 98, aus denen die Siacchischen durch Vernachlässigungen hervorgehen, liefern genauere Flugbahn- schwenkungen. Schreibt man sie erstens Wo Abb. 28. R unter Beschränkung auf die ersten Glieder und nach Elimination von „v: x coswo+z sino。 = D[t] x tgwo - Z = A[t], wo mit D[t] und A[t] Funktionen vont bezeichnet seien, so bedeutet dies, daß die Schwenkung mit kon- stantem OR=D und QP = A er- folgt (s. Abb. 29). Da sich zu jedem - Punkt P bei gegebenem wo die Punkte وليا Abb 29. R Q und R ergeben, ist durch eine Flugbahn die ganze Schar bestimmt. § 51. Mehrgliedrige Schwenkungen. Schreibt man dieselben Gleichungen unter Hinzunahme der zweiten Glieder: x cosw。 +z sinw。 = D[t] + D₁[t] sinwo x tgwo 2 = A[t] + A₁[t] sin w。, = · so ergibt sich eine Schwenkung mit konstanten ORD, R'R" — D₁, QPA, Q'Q" A, (Abb. 30). = Diese Flugbahn- schwenkungen sind die Zusammenfassung der Flugbahnen bezüglich der Veränderlichen wo in Scharen. In bezug auf die Veränderliche wo, oder, was auf dasselbe hinaus- kommt, c B, entsteht im Wo Abb. 30. ersten Fall (Abb. 29) eine Schar, wenn man OR in linearem, QP in quadra- tischem Verhältnis des Faktors cB ändert. Zu so einander entsprechen-