§ 45. Superposition. Endliche Störungen. Andere Elemente. 111 schräg nach links unter einem Winkel σ gegen die Vertikale geneigt sei. Für σ ergibt sich tgo = 4g.tgr" 9 +49 also annähernd 4g. g r". σ = Der Schuß erfolgt also wie unter einer schräg nach links gerichteten Beschleunigung g+49; die Ebene der Flugbahn wird um den Winkel o gegen die Vertikale geneigt. Die Änderung der horizontalen Schußweite erfolgt also wie bei senkrecht fallendem Regen. § 45. Superposition. Endliche Störungen. Andere Elemente. Ändern sich mehrere Elemente zugleich, so addieren sich die da- durch verursachten Änderungen nach dem Prinzip der Superposition kleiner Größen. So folgen aus (4), (5), (8′) die Formeln: 4x⁰ x0 4 x⁰ 1- tg²wo tg|wo| 1- tg²wo Δωο -(1- - tgwo4wo tg|w wo Δωο ― x0 tg|wo| tgwo -[(n-2) (1 - 0) 2 tgwo 14vo tg|wo| vo Δυο Daraus erhält man die bei unveränderter Schußweite 20 erforder- liche Änderung der Erhöhung w。 für Änderung von w。 bzw. v。, indem man 4x=0 setzt, das ergibt: Δωρ 400 = - sin (w COS 2 = [( (n - - 2) - wo' wo) coswo swo cos w⁰ - wo sin (|wº| — w。) cosw。 — tg 2 wo]· cos 2 wo⚫cos w⁰ 100 v0 - Das sind Majevskis Formeln (6) und (8), der aber (|wº| — w。) sin 1′ für sin (ww。) und wo sin 1' für w。 setzt. Diese und ähnliche Formeln ergeben sich also aus den bereits abgeleiteten, ohne daß man auf die ur- sprünglichen Formeln (1) für x und z zurückgeht. Das angewendete Prinzip der Superposition kleiner Größen setzt voraus, daß die Änderungen 4x0, 4w, usw. wie kleine Größen behandelt werden können, neben denen Produkte und Potenzen von ihnen zu ver- nachlässigen sind. In der Tat sind diese Größen bei der Herleitung der Formeln (2), (3), ... wie Differentiale behandelt worden. Sind sie größer, so muß man die Taylorschen Entwicklungen anwenden, z. B.: 4 x = x 4t+ дх I sw。+... wo + 1/2 [(# (16)² + 2 дх a wo 22x At Aw。 + (4wo)² …..] + d we ... usw.