§ 18. Grenzbahnen. 55 § 18. Grenzbahnen. Für Bahnen dieser Art kann man weitere allgemeine Eigenschaften aufstellen. Wir betrachten wieder die Schar dieser Flugbahnen, wenn wo von - π π bis + 2 2 wächst. Den Ort der Simultanpunkte erhält man durch Elimination von w。: x² + (z + Z)² = X², Zsin w. Zsin we - es ist also ein Kreis mit dem Radius X, dem Mittelpunkt = 0, z= Z (Abb. 14). Schießt man mit Zeitzündern, so ist dies der Ort der Sprengpunkte für Geschosse mit gleich,,tempierten" Zündern. Sprengpunkte im Geschützniveau werden also durch Ver- größern von wo nicht senkrecht zur Erdober- fläche gehoben, wie meistens angenommen wird, sondern senkrecht zur Anfangstangente. Die Gleichung einer Bahn ist z=xtgw。-Z, wo Z durch Elimination von t vermittelst X (t) eine Funktion von X =x secwo x secwo = Z 2 case א ス ​Abb. 14. wird. Für die Hüllkurve ergibt sich also durch Differentiation nach =0, d. h. X-Żsin - 0. Für den Be- Ż sin wo wo: x sec² wo X cos²wo rührungspunkt mit der Hüllkurve wird also X-Z sino, ein Maximum. Das ist die Projektion OQ von OP auf die Anfangstangente. Diese wird aber offenbar am größten, wenn PQ Tangente der Bahn in P wird. Da dann andererseits OP die größte Schußweite in der Richtung OP ist (s. o. S. 49), so ergibt sich der Satz: Für die größte Schußweite sind Steig- und Fallwinkel komplementär; und zwar gilt das auf horizontalem und auf geneigtem Boden. Insbesondere folgt also: die Anfangserhöhung für die größte horizontale Schußweite ist kleiner als 45 Grad. Auf dem Hauptbogen wächst OPX - Z sinwo, ist also X-Ż sinc。 > 0, auf dem Endbogen nimmt OP ab, ist also X-Ż sinwo<0. +ß = Wo Wir bezeichnen jetzt den Geländewinkel mit a, den,,Visierwinkel“ QOP mit ẞ, so daß x +ẞw, ist. Beim Schießen gegen Luftziele ist die Frage, ob bei gleichbleibender Entfernung r des Zieles der Visierwinkel mit dem Geländewinkel wächst oder abnimmt. Zur Beantwortung muß man die Ableitung von ẞ nach a berechnen. Eliminiert man X aus den Gleichungen X cos(x + B) =rcosα Zr⚫sina, X sin(x+8) (5)