54 Fünftes Kapitel. Allg. Flugbahneigenschaften. Grenzbahnen. Potenzreihen. Nehmen wir zweitens an, daß y groß st, so wollen wir statt der normierten Größen wo Do x= 5, 2= wo t =ł v vo die normierten Größen g 9 =yš, v2 2x=15, 22=15, g γζ, t = -γτ v² v0 wählen. Dann werden die Koeffizienten von (y)+2 in den Entwick- lungen von • y§• seco。= =rg ( (—•(yz), y coswo, y sinw.) + (y5 · tgwo—75) = 1 4 ( (7), y cosʊ。, y sinw。) γ 7 ganze Funktionen von y der Ordnung k + 1, dividiert durch y+2. Setzt 1 γ man also näherungsweise für große y: O, so fallen die Glieder von t² bzw. z³ an fort und es bleiben als Näherung übrig: sec wo = ł 1 (§ tgw。 — 5): - γ oder, wenn man zu den nichtnormierten Größen zurückkehrt: x secwo = vot (2*) x tgw。 gt2. 2= g Während also für kleine die Flugbahn durch die Bahn (2) angenähert wo wird, erhält man für kleine nur die Parabel (2*) als Annäherung, wenn Wo g man die Glieder soweit vernachlässigt, daß die rechten Seiten von wo nicht mehr abhängen. Die Gleichungen (2*) sind aber auch in der all- gemeinen Form (2) enthalten. Bahnen dieser Art sollen,,Grenzbahnen“ heißen. Im folgenden kommt es uns zunächst nur auf die Abhängigkeit von t an, deshalb schreiben wir die Gleichungen (2) oder X (t), x tgwo ― 2= = Z(t), x secwo x = = X coswo, z = X sin∞,-Z, worin X und Z Funktionen von t sind, die w。 nicht enthalten*). (3) *) Es ist ein ziemlich weitverbreiteter Irrtum zu glauben, daß die Flugbahn stets so darstellbar sei; s. z. B. Witting, Soldaten-Mathematik (Leipzig 1916) S. 21; Kritzinger, Schuß und Schall (Leipzig 1918) S.15; Riebesell, Mathematik im Kriege (Leipzig 1916) S. 23.