§ 15. Der widerstandsfreie Schuß. 43 Vier Aufgaben: a) Gegeben w, und ein Bahnpunkt P (x, z); gesucht die Flugbahn. Für zo erhält man aus (11,12) die Gleichung: 2 g - x2 x.tgwo demnach muß die Bedingung xtgo。 - z> 0 erfüllt sein, d. h. P unter der Anfangstangente liegen. Man erhält zwei Werte für x, nämlich, also zwei Bahnen, die sich aber nur durch die Richtung unterscheiden, in der sie durchlaufen werden. P liegt auf dem reellen Teil der einen, auf dem virtuellen Teil der anderen. = b) Gegeben vº, P(x, z). Sei z/x tgɛ; & heißt der Geländewinkel. Für tgo erhält man aus (13) die quadratische Gleichung: z = x tgwo -- g x2 2 v2/ (1 + tg²wo), also zwei Lösungen, die mit w, und w" bezeichnet seien. Definiert man h durch die Gleichung v² = 2gh, so sind die Wurzeln der quadratischen Gleichung für tg bzw. reell, zu- sammenfallend oder imaginär, je nachdem die Diskriminante (2 h x)² — x² (4 h z + x²)}{0 ― (20) ist, d. h. innerhalb der Parabel 4h24hz + x2 liegen die mit zwei Erhöhungen w, w" erreichbaren Punkte, auf ihr, die mit einer w=" erreichbaren, außerhalb, die nicht erreichbaren. Die Gleichung für tgw kann man schreiben: g x tgw。 - tg &= g x 2x² sin (wo - ε) COS Wo oder = COS & 20% sin (2 w。 — ε) g x Ο oder - tgɛ + v2 COS & - demnach sind die beiden Lösungen dieser Gleichung 2 w' — ɛ, 2 w" · supplementär, d. h. (2 w', − e) + (2 w" — ε) = oder ∞ +w"," - - - = TC 2 ε +ε. Demnach liegen die beiden Abschußrichtungen symmetrisch gegen die Halbierungslinie des Winkels ZOP 90° - ε . Das Maximum der Schußweite in der Richtung OP, also das Maximum von x bei gegebenem æ erhält man für sin (2ε) = 1, d. h. wenn die Abschußrichtung den Winkel ZOP halbiert. Dann ergibt die Gleichung g x secε= tgɛ + vz 2 quadriert und tgɛ = gesetzt: X 2 4 +4 h2 h