§ 14. Der schwerefreie Schuß. 39 w g Die hier vorgenommene Unterscheidung, ob oder die kleinere WO W = g W Größe ist, hat an die Stelle der früher üblichen nach Flach- und Steilfeuer zu treten, mit der sie sich nur z. T. deckt. Da nämlich, wie wir sehen wer- den, w von dem Bahnpunkt an, wo es seinen kleinsten Wert hat, asympto- tisch gegen den Wert g hin wächst, wird die Flugbahn durch den Punkt, g ist, in zwei Teile geteilt, in deren erstem w > g, in deren zweitem wg ist. Demnach ist in der Praxis für den Steilschuß meist w g. Liegt aber der Punkt w g auf dem in Betracht kommenden Flugbahnbogen, so muß man die Bahn teilen und die Teile nach verschiedenen Methoden behandeln. = Zwei Grenzfälle. Zur ersten Klasse von Lösungen gehört als Grenz- fall der widerstandsfreie Schuß, gekennzeichnet durch w = 0, x = x。, Zur zweiten Klasse gehört als Grenzfall der schwerefreie Schuß, gekenn- zeichnet durch g = 0, w = w。. Der Grenzfall der einen Klasse ist in der andern nicht enthalten, weil für x = die Gleichungen (6), für w = w。 die Gleichungen (5) hinfällig werden. Auch beim fast widerstandsfreien Schuß, d. h. wenn w/g sehr klein, also nach (2) (S. 34) wenig veränderlich ist, muß man die Formeln (5), ebenso beim fast schwere- freien Schuß, d. h. wenn g/w sehr klein ist, also nach (2) (S. 34) @ wenig veränderlich ist, muß man die Formeln (6) anwenden. Solche Flug- bahnen sollen,,Grenzbahnen" heißen. § 14. Der schwerefreie Schuß. Ist g/w so klein, daß es genau genug durch O ersetzt werden kann, so geben die Gleichungen (6): tgw=tgwo, also also und t = w.cos@= = X=- dx ·w.coso。 und x =v•cosw=v·cos w。, -fdv v. coswodv w z — x · tgw。=0.