§ 12. Die Hauptgleichung. Zwei Lösungsklassen. Der Ausnahmefall. 35 g>w, so ist z die stärker veränderliche Größe und wird deshalb als un- abhängige Veränderliche bevorzugt. eignet sich im allgemeinen besser als v hierzu, da, wie wir sehen werden, auf der Flugbahn nur abnimmt, (s. S. 46) während v erst ab-, dann zunimmt. Nur, wenn sowohl als w konstant sind, muß man v als unabhängige Variable nehmen. Dies ist Der Ausnahmefall, nämlich der senkrechte Schuß, in dem ist. Auch für den fast senkrechten Schuß ist es *=0 und w=±· π 2 zweckmäßig v als unabhängige Veränderliche zu nehmen, da ż und ↔ bei diesem wenig veränderlich sind. Man erhält hierfür die Gleichungen: dt = dv w+g sino (aus 1), d. h. also ds - v dv w+g sin w 8=- dx= dz - = v cos w dv w+g sin w v sino dv " vo vo v0 dv w+g sina' V v dv w+g sin w v cosa dv w+g sino v v sin w dv w+g sin w (3) w+g sin w " 2 δω g dv COS W v (w+g sinw) (aus 1), [1g tg (7+) 4 Vo ย w g dv = wo Το v (w+gsino) Für den senkrechten Schuß kommen hiervon nur die beiden ersten Formeln in Betracht und man hat in ihnen bzw. wo π = + 2 oder wo = - = π 2 zu setzen, je nachdem ob es sich um den Schuß senkrecht aufwärts oder senkrecht abwärts handelt. Letzterer Fall umfaßt für vo O auch das Fallen- lassen eines Geschosses von einem unbewegten Luftfahrzeug aus. Für den fast senkrechten Schuß ist w abschnittsweise konstant zu nehmen, z. B. für den Schuß aufwärts gleich 90°, 89º, 88°, 87° usw., für den Schuß abwärts gleich ...87º, 88°, 89°, 90°. Die vorkommenden Integrale sind als Summen zu berechnen, z. B. dv w+g sin w ·Σcf(v) Δυ cf(v)+g sino 3*