Verlag von Johann Ambrosius Barth in Leipzig I769 Handschrift und Charakter Gemeinverständlicher Abriß der graphologischen Technik von Dr. Ludwig Klages 5.—7., unveränderte Auflage. XI, 254 Seiten mit 137 Figuren u. 21 Tabellen. 1923 Rm. 6.-, geb. Rm. 8.— Deutsche Rundschau: Durch seine Arbeiten hat Klages die Graphologie zum Range einer Wissenschaft erhoben. Es ist eine große schöpferische Leistung, die er in seinen Büchern niedergelegt hat; er faßt die unendliche Kleinarbeit methodischer und praktischer Art, die von seinen Vorgängern vollbracht ist, zu einem System zusammen, das eine Grundlegung bedeutet. Literarisches Zentralblatt für Deutschland: ... und es ist von einem hohen Reiz, in dem vorliegenden, klar geschriebenen und schön ausgestatteten Buch die Technik eines gewiegten Praktikers als Theorie eines Unter- suchungsverfahrens kennenzulernen, welches, gestützt auf begründete Hypo- thesen über die Entstehung der persönlichen Schreibbewegung, zu ermitteln strebt, was in einer Handschrift vom Charakter ihres Urhebers zu Erschei- nung kommt, Das Buch von Klages ist die beste Einführung in den gegen- wärtigen Stand der Graphologie, die Wissenschaft werden will. Vom Wesen des Bewußtseins Aus einer lebenswissenschaftlichen Vorlesung von Dr. Ludwig Klages VI, 94 Seiten. 1921. Geb. Rm. 3.30 Feuer: Das Buch wurde nicht nur für Gelehrte geschrieben und ist zugleich eine unerschöpfliche Fundgrube für jeden künstlerischen Menschen. Denn es redet nicht von Ansichten, sondern von beweisbaren Tatsachen, es han- delt nicht von ersonnenen Theorien, sondern ist eine Metaphysik des Lebens, womit gesagt sein soll, daß dies kleine Buch das erste seit Nietzsche wieder ganz große Ereignis unserer Zeit ist. Werner Deubel. Das Deutsche Buch: Der Verfasser gibt in der inhaltreichen Schrift einen kurzen Abriß seiner Lebenswissenschaft. Die Fragen nach der Natur des Lebens und der Herkunft des Verstandes, nach Seele und Geist, glaubt der Verfasser endgültig entscheiden zu können.