290 V. Metrische Geometrie. zusetzen aus einer Schiebung und einer Drehung und eventuell einer Spiegelung. Ordnet man dem Punkte (xo, x1, x2) den Vektor x = xo + x ₁ ² 1 + xq i q zu, so wird eine Schiebung durch eine Transformation y = x + u repräsentiert, wo u = u₂ + u₁₁+ugi, ein Vektor ist. 112. Durch die Transformation in welcher a = α + α₁₁ + α₂ i½ + α12i1i2 ao а₁₁₁ — α₂i½ + α12 12 konjugierte Quaternionen, ao, a, a, a₁2 Verhältnisse sind, wird eine Drehung um den Punkt O repräsentiert. Denn gehen die Punkte P(x。≈≈2) † P(₁₁₂) dabei über in (YoY₁₂), (Joÿ₁ÿ₂), so bleibt das Quadrat der Strecke PP, also diese selbst ungeändert; es wird nämlich: α = -1 y = axa' - ¹, -1 1 (y-ÿ) (y' — ÿ') = (a xa' — ¹ — añ a' -¹) (a' x'a¯¹ — a' x'a¯¹) - — a (x − x) a' − ¹ . a' (x' — x') a¯¹ - - — a (x − x) (x' — x′) a¯¹ - (x − x) (x' — x'). = Daß jede Drehung um O durch y = axa-1 repräsentiert wird, be- weist man wie in 91. Die Quaternion a= a + a₁₁ + Aşiş + α₁₁₁₁, i2 Repräsentant der Drehung y = axa-1, kommt nur bis auf einen Verhältnisfaktor in Betracht; derselbe kann so gewählt werden, daß a² + a₁² + a2+ a₁₂² = 1 ist. Eine solche Quaternion heißt ein ɑ12² Versor. Die Zusammensetzung der Quaternionen oder der Versoren, also auch der Drehungen ist assoziativ, aber nicht kommutativ; die Versoren oder Drehungen bilden eine Gruppe. 2 113. Eine Drehung, die zweimal angewandt die Identität ergibt, heißt eine „Umwendung". In den zugehörigen Versoren ist a 0. Eine Umwendung wird durch ihre Umwendachse" A völlig reprä- sentiert. Die aus zwei Umwendungen um Achsen A, B von O zu- sammgesetzte Bewegung ist eine Drehung um 0. Die Achsen A, B gehen in Gerade A', B' der Ebene (AB) über, die also die feste Ebene dieser Drehung ist, und der Winkel AA' = 2AB = BB' ist mithin der Drehungswinkel. Diese Drehung kann als Quotient der Umwendungen um A und B, als aufgefaßt werden. Zwei gegebene A B B C "" = A Drehungen kann man als und darstellen, indem man für B die B