Art. 66-68. 261 B-1A-1A + BAA-1> 2 Rechte, k Ida die Winkelsumme des Vierecks B-1 В A A-1 > 4 Rechte ist. k k Um die Voraussetzung der Meßbarkeit als notwendig zu erweisen, betrachten wir wie in 58 eine Koordinatengeometrie in einem nicht meßbaren Zahlensystem. Die dortigen Festsetzungen mögen auch hier gelten, nur daß die Schiebungen durch die Transformation z + (§ + in) 1-z = (Ě — in) Z = z eigentlich ist, definiert sein mögen. Eine eigentliche Schiebung führt jeden eigent- lichen in einen eigentlichen Punkt über. Denn setzt man έ+in = 5, -in, so folgt aus -=+zz, daß, wenn z und eigentlich z sind, zugleich eigentlich sein muß, da für ein uneigentliches , also auch nicht−2=(+25′ eigentlich sein könnte; und umgekehrt folgt, wenn und eigentlich sind, daß auch da der Nenner von der Ordnung Null ist. Die Gültigkeit der übrigen Grundsätze der uneigentlichen Elemente folgt wie in 58, die Gültigkeit der Verknüpfungs-, Anordnungs-, Kongruenzsätze ohne weiteres daraus, daß diese Geometrie mit der sphärischen Geometrie wesentlich übereinstimmt. Demnach beträgt die Winkelsumme im Dreieck mehr als zwei Rechte, obwohl uneigent- liche Punkte existieren. - = 2+5 25 67. Satz: Ist die Winkelsumme im Dreieck größer, resp. gleich, resp. kleiner als zwei Rechte, so existieren auf jeder Geraden kein, resp. ein, resp. mehr uneigentliche Punkte. Beim Beweise dieses Satzes ist die Meßbarkeit eine notwendige Voraussetzung. Beweis folgt aus 54, 58, 59, 66. 68. Der Satz 63 von der Winkelsumme im Dreieck ist neuer- dings fälschlich Legendre zugeschrieben worden; er findet sich aber weder zuerst, noch überhaupt bei Legendre, sondern bei Saccheri und Lambert*) und ist von letzterem sogar ohne Benutzung der Stetigkeit oder der Meßbarkeit bewiesen worden. Lamberts Beweis ist im wesent- lichen korrekt, wenn man davon absieht, daß auftretende Punkte ohne weiteres als eigentlich angesehen werden, ein Mangel, der auch neueren Publikationen anhaftet. Die Einfachheit der Mittel, mit denen die älteren Mathematiker diese elementargeometrischen Fragen angriffen, scheint heutzutage leider in Vergessenheit zu geraten. So ist der *) Vgl. Stäckel und Engel, Die Theorie der Parallellinien (Leipzig 1895) p. 54, 56, 57; 180, 186, 192.