Art. 123-124. 115 123. Definition: Die Summe zweier Würfe wird erklärt durch (P₁ E₁ ø¹₁) + (Q₂ E½ øý) = (S′ E' øÃ'′), 0 2 0 WO S' = ([A, P¸], [A, Q₁]), E' = ([A。S'][E₁E₂]), A' = ([A¸§′] [‚]) 2 ist (s. Fig.). 124. Satz: Die Addition 123 der Würfe ist kommutativ (s. Fig.). Beweis: Sei (P₁E₁₁₁) = (Q₂ E A A₂) = (PE, A42) (Q₁ E₁ A A₁) (P₁E₁A4₁) + (Q₂ E₂ Ao A2) 2 = (S'E'A A') (Q₁ E₁ 44₁) + (P₂ E₂ AA₂) 2 (S" E" AA"), so ist zu zeigen, daß (S' E' AA') = (S" E" A。 A″) ist, d. h. daß [S'S"] durch A E2 E ON P P 'S" Q A E E = ([E₁ E₂] [A₁ 4₂]) = ([P₁ P₂] [Q1 Q2]) geht. Es gehen [4,4,], [P₁ P₂], [Q1 Q2] durch einen Punkt E, also liegen nach dem Desarguesschen Satze Satz, nämlich im projektiven Fundamentalsatz, bereits vorausgesetzt, wodurch sich die Beweise der assoziativen, kommutativen und distributiven Gesetze wesent- lich einfacher gestalten. Dagegen wird der Pascalsche Satz nicht vorausgesetzt in Hilberts Streckenrechnung (Grundlagen § 24, 25, 26), die sich aus obiger Wurfrechnung durch ,,affine" Spezialisierung ergibt, indem man die unendlich ferne Gerade als Gerade [A, A2] nimmt. Bei von Staudt und bei Hilbert fehlt der Nachweis des Gesetzes B. Eine neue Wurfrechnung, die die obige umfaßt, ergibt sich später in der affinen Geometrie. 8*