Zahlensysteme. 86-92. 27 Zweitens seien x und y zwei Lösungen, so folgt: - - - 0 = x² - 2ax - y²+2ay = (x + y − 2a) (x − y) + (xy — yx), also wenn C gilt: also weil B gilt, entweder oder - (x + y −2 a) (x − y) = 0, X - y = 0, ξα: x + y 2 a X. 91. Definition: Im System der reellen Zahlen hat die Gleichung i2+1=0 ―――――― = 09 y =X = y = keine Lösung, da für x> oder oder <0 stets x²+1>0 ist. Es soll aber dem System der reellen Zahlen eine Zahl i, die „,imaginäre Einheit", hinzugefügt werden, definiert erstens durch die Gleichung ¿² + 1 = 0, *) Zuerst bei Descartes 1. c. 2 a ― zweitens durch die Forderung, daß in dem erweiterten System, dem System der „imaginären *) Zahlen", die distributiven Gesetze und das assoziative Gesetz (ab) c = a (bc), wo a, b, c reell oder gleich i sind, gelten sollen. Dann folgt nämlich, daß allgemein A und C gelten; ferner B daraus, daß (a + bi) (c+di) = 0 die Gleichung (a² + b²) (c² + d²) = 0 nach sich zieht. - Die Gleichung x² + 1 0 - hat dann (s. 90) nur die zwei Wurzeln +i, — i. 92. Satz: In einem System mit A, B, ohne C haben lineare Gleichungen, z. B. axa' + bxb' + cxc+d=0 im allgemeinen unend- lich viele Lösungen. Beweis: Es genügt, im System der Quaternionen eine Gleichung von der Form xu + bx + c = 0 mit beliebig vielen Lösungen herzu- stellen. Man wähle für a und beliebige, ganzzahlige Quaternionen, so daß ağa; dann b so, daß §a+b=0. Jetzt ist a+b²+0, denn aus §a+b§=0, §²a+b§²=0 würde für §=a+ßi+vj+dij folgen: { §² −2 a § +(a² + ß² + y² + d²) } a + b { § ² − 2 a § + a² + ẞ² + y² + d² } = 0, also (œc² + ß² + y² + §²) (a + b) = 0, a = - b, ağ, gegen die Wahl von a und §. Setzt man §² a + b² + c = 0,