Vorwort. VII nicht der Fall. Es wird daher von neuem, im fünften Teile, an die projektive Geometrie angeknüpft, indem keinerlei Voraussetzungen über uneigentliche Elemente gemacht, dagegen metrische oder Kongruenz- Axiome eingeführt werden. Nunmehr ergibt sich die Dreiteilung der Geometrie in die Euklidische und die beiden Nicht-Euklidischen; und zwar nach dem Verhalten der Winkelsumme im Dreieck zu zwei Rechten oder, was unter Voraussetzung der Meßbarkeit auf das Gleiche hinauskommt, nach der Anzahl der uneigentlichen Punkte auf einer Ge- raden. Die metrische Geometrie spaltet sich daher in die projektivisch- metrische Geometrie, in welcher uneigentliche Elemente nicht vor- handen sind, und in die beiden affin-metrischen Geometrien. Das Ziel des Buches: vollständige und widerspruchlose Systeme von Grundsätzen für jede der drei möglichen Geometrien aufzustellen, wird durch den Nachweis erreicht, daß auf Grund der aufgestellten Sätze Koordinaten eingeführt werden können. Als Anhang wird noch die Theorie der Flächeninhalte von Polygonen und der Rauminhalte von Polyedern ohne Voraussetzung der Stetigkeit oder der Meßbarkeit behandelt. Greifswald, Januar 1905. Vahlen.